Kenjutsu - Schwertkampfkunst der Samurai


Kenjutsu« bedeutet "Technik zur Führung des Schwertes" und ist das Herz der japanischen Kampfkünste.

 

Kenjutsu in all seinen ursprünglichen Ausprägungen wurde von den feudalen Samurai, der japanischen Krieger, als Disziplinen der Waffenführung begründet.  Was zuerst als die wirksame (Mord-) Waffenkunst gepflegt wurde,

hat später allmählich und in der Nach-Samurai-Zeit endgültig, zusätzlich den Charakter der Geistesschulung erhalten.

 

Unser Geist muss mindestens genauso scharf sein, wie die Schneide unseres Schwertes.

Im Schwertkampf tritt deutlich zu Tage, dass rohe und dumpfe Kraft einem flexiblen Geist unterlegen ist.

 

Im Kenjutsu entwickelt man die nötige Gelassenheit, um in unsicheren, ungewissen Situationen souverän zu agieren.

Ziele setzen und mit den Konsequenzen umgehen können, führt zu Agilität in Körper und Geist.

Dazu gehört auch der souveräne Umgang mit Fehlern.

 

Der größte Gegner lauert dabei in uns selbst, denn ohne Disziplin und Selbstbeherrschung wird man seine Ziele nicht erreichen. In kritischen Situationen das wesentliche vom weniger wichtigen zu unterscheiden und angemessen zu handeln ist beim Kenjutsu entscheidend.

 

Durch das Üben dieser Kampfkunst werden Qualitäten wie Mut, Entschiedenheit, Rücksicht, Bescheidenheit, Aufmerksamkeit, Klarheit, Konzentration, Stabilität, Gleichgewicht, innere Ruhe, sowie vor allem das Ki gefördert.